gisela krohn

arbeiten

bildsprache

Mit ihrem lasierenden Farbauftrag öffnet Gisela Krohn den Zugang zur ursprünglichen Natur. Sie versteht den Menschen als Bestandteil der Natur und setzt sich kritisch mit deren Zusammenleben auseinander. Somit wird der Mensch zur Aktion und Reaktion der Natur: er ist zwar wichtiger Bestandteil dieser, ist jedoch gleichzeitig eine zentrale zerstörerische Kraft.
Krohns sanfte, gleichwohl intensive Arbeiten laden zum Nachdenken ein und nehmen den Betrachter auf eine selbstkritische Reise mit, bei dem dieser mit der Identifikation von Natur und Landschaft konfrontiert wird.

“Ich bin der Meinung, dass der Mensch ein Teil der Wirklichkeit der Natur, des allumfassenden Netzes des Lebens ist.
Das ist es auch was ich mit meinen Bildern darstellen möchte. Andererseits bin ich mir aber auch bewusst, dass gegenwärtig das Kulturwesen Mensch als zerstörerische Kraft innerhalb der Natur am Wirken ist – dass es auch eine große Kluft gibt zwischen Mensch und Natur.
In der Konfrontation mit der Natur ist der Mensch daher auch als moralisches Wesen mit sich konfrontiert.”

Gisela Krohn

biografie

biografie

1966
geboren in Köln

1986
Fachabitur in Grafik und Design

1988-1989
Studienaufenthalt in Quebec, Kanada

1991-1995
Ausbildung zur Theatermalerin an der Deutschen Oper Berlin

1995-2001
Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin

2000
Erasmus-Stipendium, Bordeaux, Frankreich

2001
Diplom der Malerei, Kunsthochschule Berlin
bei Prof. H. Schimansky und W. Liebmann

ausstellungen

einzelausstellungen (auswahl)

2019
Einzelausstellung in der Galerie Wittenbrink München

2018
von Fraunberg Art Galerie, Düsseldorf “Das Ende der Nacht”

2017
Galerie Biesenbach: Hidden Places, Einzelausstellung Köln

2015
Galerie FREY: Reflection, Einzelausstellung Salzburg
Galerie Biesenbach: Rutengänger im Stillen, Einzelausstellung Köln
Galerie Biesenbach: Another Summer of Paper, Einzelausstellung Köln

2014
Galerie Art Affair: Gisela Krohn, Einzelausstellung

gruppenausstellungen (auswahl)

2021
Wald. Wolf. Wildnis, Neue Galerie im Haus Beda im Eifelort Bitburg

2020
Wald. Wolf. Wildnis, Museum Villa Rot

2019
“Bunter Akkord”, galerie w, Osnabrück

2018
Galerie Rother und Winter, Wiesbaden “Inspiration Natur”

2017
Galerie Westphal: Berlin am Meer, Berlin

2016
Der Kunsthof Greven: Das Troyanische Pferd in Honerath
Galerie Andrea Madesta: Schauplatz Natur, Regensburg

2015
Museum Yongsan War Memorial, Seoul, Korea

2014
Galerie FREY: Even better than the REAL thing, Salzburg
Haus Beda: Mythos Wald? Historische und zeitgenössische Interpretationen zum Thema Wald und Bäume, Bitburg
Galerie Biesenbach: Ausstellung Berlin 2.0, Köln

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