lennart grau

arbeiten
Acryl und Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Acryl und Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Öl und Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm
Öl und Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm
Öl und Acryl auf Leinwand, 40 x 30 cm
Öl und Acryl auf Leinwand, 40 x 30 cm
Öl und Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm
Öl und Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm
Öl und Acryl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Öl und Acryl auf Leinwand, 60 x 50 cm
Fruits of the night, 2018
biografie

biografie

1981
in Krefeld geboren

2013
Meisterschüler, MA Fine Arts, Prof. Leiko Ikemura, Universität der Künste Berlin /
University of Fine Arts Berlin

2011
Absolvent, BA Fine Arts, Prof. Leiko Ikemura, Universität der Künste Berlin /
University of Fine Arts Berlin

2006 – 2011
Fine Arts, Universität der Künste Berlin / University of Fine Arts Berlin

2003-2005
Architecture, TU Berlin

Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin.

ausstellungen

ausstellungen (auswahl)

2019
„all out“ Galerie Kwadrat, Berlin

2018
„Vier Schinken“ Zagreus Projekt Berlin
„Speak, Memory“ Schau Fenster Berlin
„Berlin calling“ Galerie Parnasse, Aaarhus DK
„OFFBEAT“ Schau Fenster Berlin
„Summerexhibition“ Rarity Gallery Mykonos
„The Artist as Curator’s Art vol. VIII“, Schau Fenster, Berlin
„ZIRKUS ROYAL – Haltung bewahren beim Verlassen der Form“, Blauer Saal im Sauerland Museum, Arnsberg
„ALL’IDEA DI QUEL METALLO“, Berlin
„It smells like.. flowers and fragrances“, me Collectors Room, Berlin
„Arts & Nature Social Club „, Circle Culture Gallery, Berlin
„Art Karlsruhe“, Circle Culture Gallery, Karlsruhe

2017
„Wir Magier – Leiko Ikemura und Meisterschüler“, Evelyn Drewes Galerie Hamburg
„Straining Glory“, Soloshow, Circle Culture Gallery, Hamburg
„Szenenwechsel“, Schieder Pop up Exhibition, Frankfurt
„Young Berliners“, Tschechisches Zentrum, Berlin
„Axel Anklam & Lennart Grau“, Nomads Apt., Berlin
„Young Berliners“, Cermak Eisenkraft, Prague

2016
„Beauty Rules“, Raum für aktuelle Editionen, Vienna
„Golden Autumn Reception“, Circle Culture Gallery, Hamburg
„POP HITS“, Austria Auction Company, Vienna
„Botschaft“, Uferhallen, Berlin
„Anny Time“, Salon Anny Hwang, Berlin
„2 cm über dem Zenit“, Soloshow at Circle Culture Gallery, Berlin
„GROSS“, Schau Fenster, Berlin
„In Wonderland. A Birthday Exhibition for Timo Miettinen“, Salon Dahlmann, Berlin

2015
„Katzengold“, Positions Berlin, Artfair, Berlin
„In Schönheit auferstehen“, Galerie Patrick Ebensperger, kuratiert von Bernd Wurlitzer, Berlin
„RADIATE“, Circle Culture Gallery, Berlin
„YOUR ID-CARD“, ID Studios, Berlin
„Private Public Partnership“, Lust Gallery, Vienna

2014
ArtInternational Istanbul, Art Fair, Circle Culture Gallery, Istanbul
„Leiko Ikemuras XXVI“, Wiensowski Harbord, Berlin
“surface to surface” Circle Culture Gallery, Berlin
“aus der Klasse Ikemura”, KUK Galerie, Cologne

2013
„Sparkling Mud“, Circle Culture Gallery, Hamburg
„HANG“, Haus am Hang, Stuttgart
„Future Red Flowers“, Spätkauf Multikulti, Berlin
„Connected for the moment“, Mohrenstr. 11, Berlin
„Meisterschulerpreis des Präsidenten“ Auswahlausstellung, UdK, Berlin
„Ephemeral“, Circle Culture Gallery, Pret a diner, Berlin

2012
„KI Klasse Ikemura und Ehemalige“, Kunstraum Kreuzberg
„Superposition“, Mohrenstr. 11, Berlin
„Berliner Splendor“, Stattbad Wedding, Berlin
„Meisterschulerausstellung“, UdK, Berlin
„Lennart Grau & Iman Rezai: 1965,85°C“, Galerie Queen Anne, Leipzig
„Lennart Grau: Offshore Safari“, Bräuning², Hamburg
„Klarer Kurs“, Udk, Berlin

2011
“Berlin-Manchester”, Erlengut, Zurich
“Project 8”, 8tallet, Kopenhagen
“Zu Besuch bei Connex Vol. 4”, Connex, Leipzig
Absolventenausstellung, UdK, Berlin

text

Lennart Grau (*1981 in Krefeld)  hat sein Studium der Bildenden Künste als Meisterschüler bei Prof. Leiko Ikemura 2012 an der Universität der Künste in Berlin abgeschlossen. Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin.

Lennart Graus künstlerischer Schwerpunkt liegt in dem klassischen Medium der Malerei. Sein geradezu brutaler Umgang mit Farbe findet einen faszinierenden Gegenpol durch künstlerische Anleihen aus der Leichtigkeit und Unbeschwertheit des Rokoko. Beeindruckt von der menschlichen Fähigkeit zur Dekadenz, fühlt sich der Künstler zu provokant kitschigen Zitaten inspiriert: Engel, klassische Stillleben und epische Inszenierungen dienen dabei als perfekte Vorlagen, um den oberflächlichen Glanz dieser Epoche malerisch schmelzen zu lassen und ihre Ornamentik in imposanten Farbgeschwüren zum Ausdruck zu bringen.

Grau verarbeitet in seinen Bildern visuelle Reize, die er als unwiderstehliche Versuchungen empfindet. Es sind Kontraste, Strukturen und Glanzeffekte, die auf den Künstler eine anziehende Wirkung ausüben, denen er jedoch gleichermaßen kritisch gegenüber steht, da sie sich oftmals als Strategien der Verblendung oder Täuschung zu eigen gemacht werden. Im Wissen um diese Ambivalenz greift Grau in seinem Œuvre jene Effekte auf und schafft auf der Leinwand Irritationsmomente, die beim Rezipienten Misstrauen auslösen, das gleichsam verführerisch und zwielichtig anmutet.

Die Darstellungen des Lichtes und der atmosphärischen Bedingungen werden wie einst im Impressionismus zu Graus Hauptaufgabe. Trifft auf ein bestehendes Bild Licht von außerhalb, so entsteht ein Wechselspiel zwischen dem Bildinhalt und der Atmosphäre des Raumes, der das Bild umgibt. Basierend auf der Technik des Trompe L’oeil, ist es genau dieser Augenblick, der den Ausgangspunkt für Graus Malerei bildet. Seine  Arbeiten entwickeln sich dabei zu dreidimensionalen Bildwerken, deren Wirkkraft sich über das Motiv hinaus aus ihrer Umgebung speist.

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